Original und Fälschung

In einem meiner letzten Beiträge kündigte ich an, mir diverse im Netz weit verbreitete Fotos von Promifrauen einmal näher anzuschauen. Denn viele Aufnahmen kamen mir bei meinen Recherchen für den „Promi Watch“ doch ziemlich dubios vor, da hier nicht das Outfit an sich, sondern vor allem die Beine / Strumpfhosen zu sehr in den Vordergrund gerückt schienen.

Zum Glück gibt es ja die Google Ähnlichkeitssuche, mit ihrer Hilfe habe ich tatsächlich einige (und ich bin mir sicher es gibt viel mehr) Fakes aufdecken können:

1. Taylor Swift

 

Gleich beim ersten Beispiel gibt es eigentlich keinen ersichtlichen Grund für die Arbeit, die sich der Fälscher hier gemacht hat. Weder ist das Outfit besonders modisch, noch besonders aufreizend. Auch wird Taylor Swift hier nicht bloßgestellt oder unanständig dargestellt.
Es ging anscheinend nur um ihre Beine bzw. die Strümpfe, wobei bezeichnender Weise nicht einmal die Laufmasche wegretuschiert wurde, was ja ein Leichtes gewesen wäre. Wie mein Promi Watch zu Taylor Swift zeigt, wäre ein solches Werk eigentlich nicht notwendig gewesen, denn Taylor trägt ja auch in der Realität oft und gern Seidenstrumpfhosen.

 

2. Rihanna

 

Auch hier war das Ziel der Fälschung sicher nicht, Rihanna irgendwie obszön darzustellen, der langärmelige Body und die blickdichten Strumpfhosen sind dazu wohl kaum geeignet.
Nun gibt es von Rihanna (siehe hier im Promi Watch) ebenfalls genügend Fotos in Nylons, wozu man sich hier die (eher geringe) Mühe gemacht hat, erschließt sich nicht sofort.

 

Dieser Fake hat schon etwas mehr Aufwand gemacht, es gibt aber viele (echte) Bilder, auf denen Rihanna deutlich mehr Haut zeigt, die Pose selbst ist wohl ebenfalls nicht der Grund für die Editierung. Es bleibt wiederum meine Vermutung, daß es auf ihre bestrumpften Beine / Füße ankam.

 

3. Selena Gomez

 

Von Selena Gomez wird mein nächster Beitrag im Promi Watch handeln, denn auch ihren Style peppt sie gern (ob auf der Bühne oder privat) mit unseren feinen Beinkleidern auf. Insofern ist es wieder etwas rätselhaft, wieso sich einige ‚Photoshopper‘ die Mühe dieser Fakes machen. Im oberen Fall wurden im Vergleich zum Original auch noch ihre Beine optisch verlängert, es muss sich um einen echten Fan gehandelt haben…

 

Im obigen Bild ist zumindest ein bißchen aufzeizende Optik vorghanden, aber im Vordergrund stehen wieder die Beine, wobei meiner Meinung nach die Proportionen nicht ganz stimmen.

 

Schon vom Hintegrund her sollte jedem klar sein, daß Selena Gomez sich nicht in dieser Weise ablichten lassen würde, trotzden kursiert dieses Foto auf hunderten Seiten im Netz und an das Original war in diesem Fall schwer heran zu kommen (hab’s aber geschafft 🙂 ).
Das Bild ist zwar etwas ordinär, was aber nur Nebensache zu sein scheint, die glänzenden hautfarbenen Strumpfhosen werden wohl der Grund für diesen (sicher nicht sehr schwierigen) Fake-Edit sein.

 

4. Katy Perry

 

Ähnlich wie Zooey Deschanel hat sich Katy Perry schon mal geäußert, daß sie sich mit Strumpfhosen wohler fühlt als ohne, was sie privat wie beruflich auch oft in ihren Outfits zeigt. Nur ohne Schuhe  sieht man sie dann doch eher selten, deshalb kann man bei diesem Fake durchaus eine gewisse Intention erkennen…

 

4. Victoria Justice

 

Auch dieser Fake ist ein Paradebeispiel dafür, daß es sich ausschließlich um die Beine/Strümpfe dreht, denn ein biederes und sittsameres Foto von Victoria Justice (Victorious) kann es wohl kaum geben. Ein deutliches Indiz dafür ist auch, daß die leichten Hautunreinheiten auf dem Original wegretuschiert wurden. Dem Fälscher kam es sichtlich nur darauf an, seine Lieblingsschauspielerin einmal in schimmernden hautfarbenen Strumpfhosen zu sehen.

 

Resümee

Die Lehre aus dieser Recherche ist überdeutlich: glaube nicht alles, was Du siehst! Zumindest nicht im Internet, aber dies gilt sicher auch für Printmedien und TV. Es gibt inzwischen viele Photoshop-Künstler, und die obigen Beispiele sind wie gesagt nur die halbwegs ansehnlichen. Die allermeisten Fakes sind eher unappetitlich und öbszön, ich weiß da (leider), wovon ich rede.

Was wir noch mitnehmen können: anscheinend finden viele Männer durchaus Gefallen an hübsch verpackten Beinen, von wegen alle hassen diese ‚Oma Strumpfhosen’…

❤ Kathy

Advertisements

Konzert – Missincat (Wohngemeinschaft, Köln, 03.02.2017)

Ein Popkonzert im Sitzen…  hoffentlich wird mir der Gig von Missincat alias Caterina Barbieri (+ Schlagzeuger u. Gitarrist) nicht deswegen in Erinnerung bleiben, sondern aufgrund des tollen Sounds und ihrer zauberhaften Stimme. Hier gleich mal einer meiner Lieblingstitel zum Probehören (Videos konnte ich diesmal leider nicht aufnehmen 😦 ):

Gerade ‚Ten Lines‘ von ihrem Album „Wirewalker“ animiert ja doch zum mitbewegen/-tanzen, da hatte die Bestuhlung im Mehrzwecksaal (bzw. -säälchen) der Wohngemeinschaft dann doch irgendwie was von Fehlplanung.
Der Stimmung tat das allerdings keinen Abbruch, die ca. 120 Leute gingen mit der Musik so gut mit, wie es eben möglich war. Auch der nächste Titel hielt uns alle wohl kaum in den Sitzen…

Caterina wohnt als gebürtige Italienerin in Berlin und kann auch recht gut Deutsch, zwischen den Titeln erzählte sie oft etwas über ihre Texte und die Inspiration, die sie darauf brachte. Der Abend war trotz des Schmuddelwetters und dem Parkchaos in Köln richtig schön geworden, Missincats Musik sei Euch allen ganz warm ans Herz gelegt ❤

Viel Spaß bei Eurem nächsten Konzertbesuch wünscht
❤ Kathy

Konzert – Valentina Mér (Blue Shell, Köln, 11.01.2018)

In irgendeinem früheren Konzertbericht hatte ich mal erwähnt, daß ich bei einem Gig am liebsten ganz vorne stehe (wer nicht?), also bin ich in der Regel einige Zeit vor Einlass am Ort.

Auch dieses Mal hatten wir und vorgenommen, wenigestens eine Stunde vorher vor dem Club anzukommen, allerdings hatten wir leider die Parksituation in der Innenstadt von Köln nicht so ganz richtig eingeschätzt…

Nun ja, wir waren kurz nach Einlass vor dem Blue Shell, allerdings hätten wir auch ruhig eine halbe Stunde später dort aufschlagen können, denn es waren erst etwa 15 Leute da, und die meisten davon saßen erstmal am Tresen.

Das alles tat aber dem Konzert selbst keinen Abbruch. Kurz nach 21 Uhr kamen Valentina und ihre vier Musiker auf die Bühne und es konnte losgehen. Nach dem langen Vorgerede hier erstmal zwei meiner Lieblingstitel:

 

 

 

Das Konzert in Köln war übrigens erst ihr zweites eigenes ‚offizielles‘ Konzert nach dem zwei Tage zuvor in ihrer Heimatstadt Offenburg. Sie hat natürlich schon einige Zeit Songs in Clubs gespielt und war hier und da Support für andere Gruppen, aber man merkte ihr doch die Freude (und ein wenig Lampenfieber) an, daß es jetzt ‚richtig‘ los geht.

Eigentlich sind fast alle Titel von ihrem Album ‚You‘ meine Lieblingstitel geworden, wem die beiden Songs oben gefallen, dem kann ich die Platte nur wärmstens ans Herz legen…

Ich wünsche auch Euch wieder superviel Spaß bei Eurem nächsten Gig!!

❤ Kathy

Blogrecherche und Bildersuche – immer ein bißchen schmuddelig…

Heute möchte ich mich mal ein wenig über das Internet im Allgemeinen und gewisse Internetnutzer im Besonderen ausk***en (normaler Weise drücke ich mich nicht so aus, aber hier mache ich eine einmalige Ausnahme 😦 ) …

Für meine Beiträge bin ich oft (eigentlich immer) auf passendes Bildmaterial angewiesen, das geht wohl den meisten BloggerInnen so. Es ist ja auch ganz einfach zu finden: man gibt bei google einen Suchbegriff ein und klickt oben auf ‚Bilder‘.

Bloggt man nun über Dinge wie Computer, Handys, Autos oder ähnliches, dann sieht man bei der Suche in der Regel auch nur Computer, Handys, Autos, usw.

Ganz anders, wenn man über irgend etwas bloggt, was mit Frauen zu tun hat, also z.B. Mode, Makeup, Haarstyling o.ä., dann taucht in den Suchergebnissen immer wieder Schmuddelzeug jeder Abstufung auf (OK, vielleicht nicht unter den allerersten Ergebnissen).

Man soll es nicht meinen, aber trotz harmlosester Suchbegriffe bekommt man Sachen zu sehen, die einem die Lust am Bloggen schon etwas vermiesen können. Und da sind die nur mit einer (oder auch mehreren… – fragt nicht…) Strumpfhosen bekleideten Nakedeis noch die harmlosesten, die sieht man ja schon auf Werbefotos.

Aber immer öfter sieht man (wenn auch nur als Thumbnail) die unappetitlichsten Sachen, ich spare mir Details…  Ihr wisst sicher, was ich meine.

Nun bin ich nicht so naiv und dünnhäutig, aber ich frage Euch: muss das sein? Muss ich als Erwachsene überall einen (auch nicht 100%igen) Jugendfilter einschalten, um solchen Belästigungen zu entgehen? Was finden die denn an Strumpfhosen bitte so toll…?? (Nein, ich will hier keine Antwort drauf!!)

Um das klarzustellen – Zensur ist keinesfalls die Lösung! Auch ein Filter dürfte (bis auf rechtswidrige) keine Inhalte löschen. Aber das geht technisch sowieso nicht, habe ich mir sagen lassen. Das Löschen solcher Sachen ist meist schwierig bis unmöglich, es wird einfach woanders neu hochgeladen.

Also nur ein Anzeigefilter, aber auch da stellen sich viele Fragen. Was soll man filtern, wer soll/darf es filtern, kommt man überhaupt den Unmengen neuer Inhalte hinterher…?

Letztendlich beibt einem wohl nur die Wahl, sowas in Kauf zu nehmen und weiterzubloggen, oder aufzuhören. Aber das kommt für mich nicht in Frage, dazu macht es mir (noch) viel zu viel Spaß 🙂 .

OK, genug gek****. Sorry, aber das musste ich echt mal loswerden.

❤ Kathy

Konzert – Findlay, Gleis 22, Münster am 11.11.2017

 

Underrated – ein Begriff, den man bei Youtube benutzt, um Musik zu kennzeichnen, die für Ihre Qualität viel zu selten aufgerufen wurden. Meist sind die Gruppen ‚independent‘, gehören also nicht zu einem großen Label.

Das ist im Fall von Natalie Findlay ganz besonders schade, denn ihr neustes (und erstes richtiges) Album ‚Forgotten Pleasures‘ ist absolut toll geworden. Und ich weiss in diesem Fall, wovon ich spreche, denn ich habe sie im November im Münster live erlebt.

Im ‚Gleis 22‘ war ich kurz zuvor beim Konzert von Konni Kass (welche genauso underrated ist), diesmal war das Publikum noch besser drauf, die Stimmung war schon beim Support (‚RIKAS‘, die Jungs waren ebenfalls echt gut) auf 99%. Nach den ersten beiden Titel hatte Natalie ihr Lampenfieber und ihre Lederjacke abgelegt und es ging richtig los.

So gesehen sind mir die kleinen Locations eigentlich lieber, die Atmosphäre ist einfach tausend mal besser als in einer Riesenhalle. Nur ist es halt schade für die Interpreten, denn vielen ist ein größeres Publikum zu wünschen…

Hier zwei ausgewählte Videos, das zweite ist das volle Album – wer’s toll findet -> Indies leben vom Verkauf! Ich möchte sie euch jedenfalls wärmstens ans Herz legen.

 

Ich wünsche Euch wie immer viel Spaß auf Eurem nächsten Konzertbesuch!

❤ Kathy

Konzert – Anna Of The North (Yuca, Köln, 22.10.2017)

Dass das Yuca in Köln ein zugemauerter Bahnbogen ist, wusste ich zwar vorher, aber dass es dann doch sehr an eine vorzeitliche Höhle erinnert merkt man erst, wenn man wirklich drin ist. Gut, dass ich nicht an Klaustrophobie leide…

Der Stimmung auf dem Konzert hat die Enge aber durchaus nicht geschadet, im Gegenteil! Die meisten im Publikum kannten die Titel wohl bereits vorher, denn praktisch alle wurden zu Beginn von Vorschussapplaus begeleitet.

Annas aktuelles (bzw. erstes richtiges) Album ‚Lovers‘ hatte auch ich mir nach einigem Probehören auf YouTube schon besorgt, und fand ihren Sound gleich irgendwie toll (und auf seltsame Weise vertraut…). Ihr unscheinbares Äußeres und ihr leichter norwegischer Akzent (und auch ihre noch etwas unbeholfenen Tanzeinlagen) lassen sie super sympathisch wirken, manchmal blitzt sogar Schüchternheit/Lampenfieber durch.

Die Begeisterung der Leute im Yuca schien sie doch zu überraschen. Als sie mit ihren beiden Bandmitgliedern nach dem letzten Titel hinter dem Vorhang verschwunden war, klatschte das Publikum noch lange für eine Zugabe, doch das Licht ging an und alle dachten: das war’s dann. Dann kam Anna mit ihrem Gitarristen doch noch mal auf die Bühne und beichtete mit leiser Stimme, dass sie leider keine Songs mehr habe, was alle irgendwie zum Lachen brachte. Sie sang dann ‚Feels‘ noch einmal mit Gitarrenbegleitung und schließlich entließen wir die drei in den wohlverdienten Feierabend…

Leider sind die Handyvideos diesmal nichts geworden, es war einfach zu dunkel, dafür hier eine Auswahl von Youtube, wer will, kann ja einfach mal ein bißchen reinhören.

 

 

Wie immer zum Abschluss mein Wunsch, dass auch Ihr so viel Spaß bei Eurem nächsten Konzertbesuch haben mögt.

❤ Kathy

Zur Halloween-Party ohne (richtige) Verkleidung?

Ok, ich geb’s zu: ich verkleide mich gerne. Und das schon als kleines Mädchen (aber das gilt wohl für viele von uns). Fasching, Halloween, Motto-Parties – ich bin dabei. Zur Not (kommt öfter vor 😦 ) auch ohne Männe.

Ich weiß allerdings aus allererster Quelle (beste Freundin), daß dies nicht allen so geht. Was tut man also, wenn man zu oben genannten Gelegenheiten eingeladen wird und sogar hingehen möchte – sich aber nicht verkleiden möchte?

Hier habe ich eine kleine Sammlung von ‚Nicht-Verkleidungen‘ zusammengestellt, die sogar richtig gut ankommen könnten…

Viel Spaß Euch Allen bei Eurer nächsten Party, ob nun verkleidet oder nicht 🙂

❤ Kathy

Meine Musik – Konni Kass, Gleis 22, Münster am 09.10.2017

Vor ein paar Wochen hatte ich Euch dieses Konzert ans Herz gelegt, ich selbst konnte es auch nicht erwarten, denn die CD von Konni Kass (Haphe) fand ich schon vorher so toll und konnte es kaum erwarten, sie live zu hören. Daher erstmal einen Titel vom Konzert:

Die Atmosphäre im Gleis 22 war wirklich sehr familiär, es ist ein ziemlich kleiner Club in Münster und wieder einmal habe ich mich gefragt, ob eine solche Künstlerin das nötig hat. OK, Konni ist jetzt noch nicht soo bekannt, aber ihre Musik, vor allem aber ihre Stimme ist wirklich phänomenal!

Die Leute sind nach jedem Titel erkennbar begeistert gewesen, was den Abend dann zusätzlich zu einem Erlebnis gemacht hat. Leider spielt sie in nächster Zeit nicht mehr in der Nähe, ich würde glatt noch einmal hingehen…!

Was plant Ihr so in nächster Zeit konzertmäßig? Ich wünsche Euch jedenfalls ganz viel Spaß!

❤ Kathy

Meine Musik – TIPP! – Konni Kass, Münster, Gleis 22 am 29. Sept. 2017

Bisher habe ich ja immer nur nachträglich die Gigs und Konzerte gepostet, die wir besucht haben. Irgendwie erscheint mir das aber nicht wirklich sinnvoll, denn dann sind sie ja vorbei 😦

Deshalb heute mein Tipp für alle diejenigen unter Euch, die in der Nähe von Münster leben und am 29.09. noch nichts anderes vorhaben:

Konni Kass im Gleis 22 in Münster am 29. September um 21:00 Uhr.

Ich tue mich immer schwer damit, Musik in Schubladen zu stecken, Konni hat einen doch recht eigenen Stil, vor allem aber eine wirklich tolle Stimme. Am ehesten kann man es (wen es sein muss 🙂 ) wohl als Richtung Dream Pop mit jazzigen Einflüssen bezeichnen. Aber was weiss ich schon davon, hört einfach selber hinein:

Für 13 Euro Eintritt kann man einen Abend auch schlechter verbringen, meine ich. 😉  Vielleicht sieht man sich ja dort…
Wer sich vorher lieber noch mehr von Konni anhören möchte, findet Ihr neustes Album ‚Haphe‘ fast vollständig bei YouTube (ist aber kein Grund, es bei Gefallen nicht auch zu kaufen 🙂 )

Schon mal viel Spaß im Voraus!
❤ Kathy

Meine Musik – Jennie Abrahamson (Melkweg, Amsterdam, 10.03.2017)

Wie wird man als Musiker bekannt, vielleicht sogar zum „Star“? Anscheinend reicht es nicht aus, richtig gute Musik zu machen. Sicher, „gute Musik“ ist immer subjektiv, aber ich hoffe, Ihr wisst, wie ich es meine.

Jennie Abrahamson ist so eine Musikerin, sie steht über 10 Jahre auf der Bühne, hat bisher 5 Alben veröffentlicht, hat eine super Stimme und macht mit ihrer Band wie ich meine echt tolle und Musik mit hintergründigen Texten und eingängigen Melodien. Mache Titel kann man durchaus als Hit bezeichnen, zumindest sind sie das in ihrem Heimatland Schweden. Hier zum Beispiel ein Song aus Ihrem vorletzten Album, aufgezeichnet am letzten Freitag im ‚Melkweg‘ in Amsterdam:

Hier wegen der leider schlechten Tonqualität des Handys nochmal den Originaltitel:

Dieser Titel zum Beispiel wurde vor 6 Monaten auf Jennies eigenem Kanal veröffentlicht und hatte seit dem gerade 203 Aufrufe. Mir ist schon klar, daß man nicht von alleine bekannt wird, dazu gehört eben auch einiges an Werbung, und da Jennie keinem großen Label angehört, sondern ihr eigenes gegründet hat, hapert es daran vielleicht etwas. Das Musikgeschäft ist wohl auch kein Zuckerschlecken.

Nun noch kurz zu dem Konzert in Amsterdam, das war trotz einem nur zu 1/4 gefüllten Saal wirklich super. Die Stimme von Jennie Abrahamson ist live genauso toll wie auf dem Album, ihr neustes heißt übrigens Reverseries, das hab‘ ich mir im Anschluß an das Konzert geholt und auf der Rückfahrt nach Deutschland im Auto angehört, was unseren  Kurztrip nach Holland dann abgerundet und uns zudem wach gehalten hat… 🙂

Hier noch zwei Titel von Ihrem neuen Album, die ich echt gut finde und die sie zum Glück auch gespielt hat, ‚Bloodlines‘ und ‚Safe Tonight‘:

Ich hoffe, Euer nächster Konzertbesuch wird genauso schön, ich wünsche es Euch!

P.S.: hier noch ein witziges Foto aus Amsterdam, das wir auf dem Rückweg zum Auto gemacht haben (das Parken in Amsterdam ist übrigens ein Erlebnis für sich…):