Meine Musik – Konni Kass, Gleis 22, Münster am 09.10.2017

Vor ein paar Wochen hatte ich Euch dieses Konzert ans Herz gelegt, ich selbst konnte es auch nicht erwarten, denn die CD von Konni Kass (Haphe) fand ich schon vorher so toll und konnte es kaum erwarten, sie live zu hören. Daher erstmal einen Titel vom Konzert:

Die Atmosphäre im Gleis 22 war wirklich sehr familiär, es ist ein ziemlich kleiner Club in Münster und wieder einmal habe ich mich gefragt, ob eine solche Künstlerin das nötig hat. OK, Konni ist jetzt noch nicht soo bekannt, aber ihre Musik, vor allem aber ihre Stimme ist wirklich phänomenal!

Die Leute sind nach jedem Titel erkennbar begeistert gewesen, was den Abend dann zusätzlich zu einem Erlebnis gemacht hat. Leider spielt sie in nächster Zeit nicht mehr in der Nähe, ich würde glatt noch einmal hingehen…!

Was plant Ihr so in nächster Zeit konzertmäßig? Ich wünsche Euch jedenfalls ganz viel Spaß!

❤ Kathy

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Meine Musik – TIPP! – Konni Kass, Münster, Gleis 22 am 29. Sept. 2017

Bisher habe ich ja immer nur nachträglich die Gigs und Konzerte gepostet, die wir besucht haben. Irgendwie erscheint mir das aber nicht wirklich sinnvoll, denn dann sind sie ja vorbei 😦

Deshalb heute mein Tipp für alle diejenigen unter Euch, die in der Nähe von Münster leben und am 29.09. noch nichts anderes vorhaben:

Konni Kass im Gleis 22 in Münster am 29. September um 21:00 Uhr.

Ich tue mich immer schwer damit, Musik in Schubladen zu stecken, Konni hat einen doch recht eigenen Stil, vor allem aber eine wirklich tolle Stimme. Am ehesten kann man es (wen es sein muss 🙂 ) wohl als Richtung Dream Pop mit jazzigen Einflüssen bezeichnen. Aber was weiss ich schon davon, hört einfach selber hinein:

Für 13 Euro Eintritt kann man einen Abend auch schlechter verbringen, meine ich. 😉  Vielleicht sieht man sich ja dort…
Wer sich vorher lieber noch mehr von Konni anhören möchte, findet Ihr neustes Album ‚Haphe‘ fast vollständig bei YouTube (ist aber kein Grund, es bei Gefallen nicht auch zu kaufen 🙂 )

Schon mal viel Spaß im Voraus!
❤ Kathy

Meine Musik – Jennie Abrahamson (Melkweg, Amsterdam, 10.03.2017)

Wie wird man als Musiker bekannt, vielleicht sogar zum „Star“? Anscheinend reicht es nicht aus, richtig gute Musik zu machen. Sicher, „gute Musik“ ist immer subjektiv, aber ich hoffe, Ihr wisst, wie ich es meine.

Jennie Abrahamson ist so eine Musikerin, sie steht über 10 Jahre auf der Bühne, hat bisher 5 Alben veröffentlicht, hat eine super Stimme und macht mit ihrer Band wie ich meine echt tolle und Musik mit hintergründigen Texten und eingängigen Melodien. Mache Titel kann man durchaus als Hit bezeichnen, zumindest sind sie das in ihrem Heimatland Schweden. Hier zum Beispiel ein Song aus Ihrem vorletzten Album, aufgezeichnet am letzten Freitag im ‚Melkweg‘ in Amsterdam:

Hier wegen der leider schlechten Tonqualität des Handys nochmal den Originaltitel:

Dieser Titel zum Beispiel wurde vor 6 Monaten auf Jennies eigenem Kanal veröffentlicht und hatte seit dem gerade 203 Aufrufe. Mir ist schon klar, daß man nicht von alleine bekannt wird, dazu gehört eben auch einiges an Werbung, und da Jennie keinem großen Label angehört, sondern ihr eigenes gegründet hat, hapert es daran vielleicht etwas. Das Musikgeschäft ist wohl auch kein Zuckerschlecken.

Nun noch kurz zu dem Konzert in Amsterdam, das war trotz einem nur zu 1/4 gefüllten Saal wirklich super. Die Stimme von Jennie Abrahamson ist live genauso toll wie auf dem Album, ihr neustes heißt übrigens Reverseries, das hab‘ ich mir im Anschluß an das Konzert geholt und auf der Rückfahrt nach Deutschland im Auto angehört, was unseren  Kurztrip nach Holland dann abgerundet und uns zudem wach gehalten hat… 🙂

Hier noch zwei Titel von Ihrem neuen Album, die ich echt gut finde und die sie zum Glück auch gespielt hat, ‚Bloodlines‘ und ‚Safe Tonight‘:

Ich hoffe, Euer nächster Konzertbesuch wird genauso schön, ich wünsche es Euch!

P.S.: hier noch ein witziges Foto aus Amsterdam, das wir auf dem Rückweg zum Auto gemacht haben (das Parken in Amsterdam ist übrigens ein Erlebnis für sich…):

Meine Musik – Moulettes (Köln, Studio 672 – 14.02.2017)

Wer ab und zu hier vorbei schaut, hat vielleicht meine Ankündigung für das Konzert von Konni Kass für den 1. März mitbekommen. Bei diesem Termin habe ich mich leider arg vertan, dafür 1000x Sorry. Ich hatte sogar selbst schon eine Karte an der Pinwand und nie richtig draufgeschaut. Das Konzert war bereits am 1.Februar und ich hab’s selbst verpasst 😦 und dann auch noch falsch angekündigt.
Nichts desto trotz kann ich ihr erstes Album ‚Haphe‘ allen nur wärmstens empfehlen!

Heute möchte ich Euch aber eine andere tolle Gruppe vorstellen, und das kann ich diesmal wieder aus erster Hand bestätigen, da ich am letzten Dienstag auf einem Gig für ihr neuestes Album ‚Preternatural‘ war. Hier erstmal ein Video vom Titel ‚Behemooth‘, das mein Männe lieberweise mitgefilmt hat (er hat zum Glück nicht so einen Bewegungsdrang bei Konzerten wie ich 🙂 )

Leider ist die Soundqualität vom Handy nicht berühmt (bei der Lautstärke, die aus den Boxen kam, aber doch erstaunlich), deshalb gleich hinterher der Original Studiotitel (vielleicht hört ihr auch nur diesen an, es klingt einfach viel besser.

Mich hat übrigens noch nie interessiert, welcher Musikrichtung ein/e Sänger/in oder eine Gruppe so zugeordnet wird. So unterschiedlich, wie die Titel der Moulettes klingen, macht es auch keinen wirklichen Sinn. Sicher werden reine Jazzfreunde sich weniger für diese Musik interessieren. Wer aber offen für alle Richtungen ist, und es auch mal etwas lauter mag, wird seinen Spaß an diesem Sound haben.

Jetzt noch zum Konzert im Studio 672 in Köln, das vor etwa 40-50 sehr gemischten Musikfreunden (also in einem etwa zu 1/4 ‚gefüllten‘ Raum) stattfand. Durch die dementsprechend sehr persönliche Atmosphäre kamen zwischen den Titeln kurze Gespräche zwischen Publikum und den beiden Musikerinnen auf, bei denen sie die Intention und Inspiration ihrer Songs erklären konnten. Das Album ‚Preternatural‘ handelt vielfach von der Natur (was’n Wunder 😉 ) und ihren Geschöpfen und ist meiner Meinung nach in der Geschichte der Gruppe ihr bei weitem bestes. Wie schon bei Fear of Men frage ich mich auch hier, warum nur so wenig Leute zu solchen Konzerten kommen (OK, ist halt nicht wie in ihrem Heimatland England, da spielen sie schonmal vor einigen Tausend). Aber sicher ist es auch ein Promotion-Problem, dem ich hiermit gerne nachhelfe.

Die Performance war für die beengte Location schon echt toll, wenn ich als Original-Fan mir auch eine größere Nähe zum CD-Sound gewünscht habe. Laut und Stimmungsvoll war es auf jeden Fall!

Zum Schluss noch zwei Titel, auf die ich mich auch gefreut habe, weil ich dafür schon zu Hause die Anlage voll aufgedreht hatte:

Ich wünsche Euch allen superviel Spaß bei Eurem nächsten Konzertbesuch!

❤ Kathy

Meine Musik – Gemma Ray (King Georg, Köln, 01.10.2016)

Es ist zwar schon 14 Tage her, aber trotzdem möchte ich Euch diesen Gig (und ganau das war es) noch vorstellen, da es wirklich ein ganz spezielles Ereignis war.

(Mein Video wurde auf Einspruch von Gemma Ray (bzw. wohl ihres Labels) gelöscht. Eigentlich Schade, es wäre kostenlose Werbung für sie gewesen.)

Zunächst einmal kannten wir bei der Buchung der Tickets die Location noch nicht, obwohl wir doch recht häufig in Köln ein Wochenende verbringen. Das King Georg ist ein kleiner (und das ist wörtlich zu nehmen!) Szene-Club, dem man seine Vergangenheit als Strip-Bar noch ziemlich stark ansehen kann (beginnend beim Tür-Guckloch am Eingang). Trotz der Tatsache, daß maximal etwa 50-60 Gäste hineinpassen, veranstaltet man dort regelmäßig Musik-, Kabarett- und Comedyabende, die anscheinend auch sehr gut angenommen werden.

Was ich mich an diesem Abend jedoch die ganze Zeit gefragt habe ist, ob die Leute nun wegen Gemma Ray oder wegen der exotischen Bar-Atmosphäre gekommen sind, oder einfach nur wegen des Alkohols. Jedenfalls ist während sie sang ständig irgend jemand durch die Bühne getrampelt, um sich ein frisches Kölsch oder sonstwas von der Bar zu holen. Mag sein, daß ich da zu empfindlich reagiere, aber man sah Gemma und ihren zwei Musikern schon an, daß sie an diesem Abend lieber woanders gespielt hätten.

Und das ist der zweite Punkt, den ich rätselhaft fand. Gemma Ray mag (in Deutschland) noch kein großer Star sein, aber einen Saal wie das Studio 672 im Kölner Stadtgarten hätte man mit der richtigen Promotion womöglich voll bekommen. Denn ihre Musik ist wirklich ganz toll, ich kann Euch nur empfehlen auf Youtube einige Songs aus ihrer aktuellen CD „The Exodus Suite“ anzuhören. Die weichen Rhythmen dringen wirklich ganz tief in die Seele und letztlich war das Konzert doch ganz toll, so toll wie es eben ist, wenn man quasi mittendrin steht und sogar mit Gemma zwischen den Titeln ein paar Worte hätte wechseln können (hab‘ mich nicht getraut, da waren andere Gäste etwas ‚forscher‘).

Ich wünsche Euch wie immer viel Spaß bei Eurem nächsten Konzertbesuch!

❤ Kathy

 

Meine Musik – Fear Of Men (FFT Düsseldorf, 20.09.2016

Ich hab‘ hin und her überlegt, ob ich die Kategorie doch noch umbenenne, weil sie evtl. missverstanden werden könnte (oder zu hochtrabend klingt). Aber schließlich möchte ich hier ja meinen Musikgeschmack rüberbringen, also bleibt’s einfach dabei. Vorgestern war es eher das, was man wohl einen ‚Gig‘ nennt…

…denn erstens war der Raum höchstens doppelt so groß wie unser Wohnzimmer (unten im Keller des FFT), und zweitens waren gerade mal 25 Leute gekommen, um sich ‚Fear of Men‘ anzuhören. Und ich dachte schon, das Konzert von Amanda Bergman wäre in ‚intimer Atmosphäre“ gewesen.
Meine Freundinnen fragen mich immer, wie ich solche doch recht unbekannten Interpreten und Gruppen überhaupt finde – meistens ist es einfach nur Zufall, entweder klicke ich mal ein Musikvideo rechts auf Youtube in den Vorschlägen an, oder ich finde Konzertankündigungen auf den bekannten Ticketportalen. Hier war es letzteres, und nach ein paar Hörproben wollte ich hingehen, außerdem ist Düsseldorf von unserem Zuhause ja nur ein Kurztrip.

Bevor ich noch mehr ins Schwafeln gerate, hier ein selbst aufgenommes Video vom Titel ‚Green Sea‘ aus dem Album ‚Loom‘:

Die vier jungen Musiker aus Brighton haben in den 1 1/2 Stunden wirklich alles gegeben, und das ohne Roadies, ohne (eigenen) Tontechniker und mit minimalem Equipment. Und es war echt gut! Nach den ersten beiden Songs legte sich dann sowohl die Nervosität der Gruppe als auch die Zurückhaltung des Publikums. Im Netz wird der Musikstil von ‚Fear Of Men‘ als ‚Dream Pop‘ oder auch ‚Pop Noir‘ bezeichnet, deshalb waren die meisten Gäste wohl auch komplett in Schwarz gekleidet. Das haben wir vorher leider nicht mitbekommen und so fühlten wir uns etwas ‚underdressed‘, aber das war ja nur Nebensache. Mit ‚Noir‘ sind dann wohl die Texte gemeint, denn die Musik klingt überhaupt nicht so. Die Stimme von Jessica Weiss klingt ebenfalls nicht ’schwarz‘, sie erinnert mich ein wenig an Dolores O’Riordan von den Cranberries.
Nach den heftig ‚herbeigeklatschten‘ Zugaben habe ich dann von Jessica höchstpersönlich die CD ‚Loom‘ gekauft (die ich etwas besser finde als die aktuelle ‚Fall Forever‘), mit ein paar Brocken Englisch meine Begeisterung über ihre Musik zum Ausdruck gebracht und mir ein Autogramm auf die CD geholt. Mir scheint, daß das Musikgeschäft doch ein hartes Brot ist, wenn man sich im Anschluss an einen Gig direkt an den CD+T-Shirt Verkauf begeben muss. Andererseits ist der Kontakt mit den Fans ja auch sehr wichtig…

Wen wollt/werdet ihr so als nächstes Live hören? Ich wünsche Euch jedenfalls viel Spaß dabei und habt eine schöne Zeit!

❤ Kathy

Meine Musik – Amanda Bergman (Rotown, Rotterdam, 05.09.2016)

Manchmal ist es der Zufall, der einen an Orte lenkt, die man sonst niemals gesehen, bzw. kennengelernt hätte.
Bei Youtube werden ja rechts am Rand Vorschläge angezeigt, die (nach welchen Kriterien auch immer) den bisher gesehenen Videos (in diesem Fall Musikvideos) ähnlich sein sollen. Ich klicke ganz selten mal solche Vorschläge an, meistens ist es doch nicht so passend, wie Youtube denkt. Vor einigen Wochen jedoch habe ich dann doch mal einen solchen Vorschlag angehört, und zwar den folgenden:

Wenn mir Musik gefällt – und diese gefiel mit wirklich gut – dann schaue ich immer sofort, ob und wo vielleicht ein Konzert stattfindet, und Amanda Bergman spielte glücklicherweise in Kürze und zwar nicht allzuweit entfernt, in Rotterdam.
Rotterdam wollten wir uns immer schonmal ansehen, also warum nicht einen Tagesausflug mit Musikkonzert zum Ausklang daraus machen? Und obwohl es auf einen Montag fiel, haben wir kurzerhand zwei Karten bestellt und auf schönes Wetter Anfang September gehofft.

Und schön wurde es dann auch zum Glück, nach dem verregneten Wochenende! Mit einem Tagesticket für die S-Bahn ausgestattet kann man in 12 Stunden schon eine Menge von der Stadt sehen. Sie ist auf alle Fälle eine Reise wert! Ein kleiner Tipp für alle, die mit dem Auto anreisen: am Straßenrand kann man die Parkgebühren nur mit Kreditkarte+Pin bezahlen, Barzahler sollten sich also möglicht schon vorher nach einem Parkhaus umsehen.

Das Konzert im Rotown war dann ein ganz eigenes Erlebnis. Es handelt sich um ein uriges Lokal mit kleiner Bühne, bei vollem Haus passen vielleicht 200 Leute hinein. An diesem Abend ware es dann etwa 70-80, das nennt man dann wohl eine intime Atmosphäre, war schon irgendwie cool 😎 .
Als sich dann Amanda Bergman zu uns gesellte (sie stand direkt neben mir 🙂 ), um sich die Vorgruppe anzuhören (zwei junge Folksängerinnen aus den USA), wurde es dann ein wirklich eindrucksvoller Abend für uns! Das hatte ich jedenfalls noch nicht erlebt, auch wenn Amanda jetzt nicht soo bekannt ist, in ihrem Heimatland Schweden würde man sie allerdings durchaus schon als Star bezeichnen…

Nchdem sie selbst die Bühne betrat, konnte man sich so richtig in ihre Musik und ihre Stimme ‚fallen lassen‘, eine simple Einordnung ihres Stils in ‚Folk‘ oder ‚Indie‘ wird dem Sound einfach nicht gerecht, jeder Titel hat irgendwie sein eigenes Feeling. Hier zum Abschluss eine Aufnahme vom ersten Song, ‚Golden‘ (diesmal von meinem Männe aufgenommen, er hat mir jetzt auch meinen eigenen Youtube-Kanal eingerichtet 😀 ):

Welches Konzert werdet/möchtet Ihr demnächst besuchen? Ich hoffe, es wird ein genauso tolles Erlebnis für Euch!

❤ Kathy

 

P.S.: hier noch einige Eindrücke von unserem Ausflug in Fotos:

Meine Musik – Me And My Drummer (FZW, Dortmund)

Auch die Kartenbestellung für dieses Konzert war ein echter ‚Schnellschuss‘, denn zum einen war die Location nur eine halbe Autostunde entfernt, zum anderen kostete die Karte nur 18 Euro, falls ich also irgendwie verhindert gewesen wäre (was in letzter Zeit häufiger vorkommt), dann hätte es mir nichts ausgemacht.
Glücklicherweise konnte ich dann am 11.5. zu dem Konzert fahren (diesmal solo), und es war kurz gesagt ein richtig toller Abend! Kein Stau auf Hin- oder Rückfahrt, sonniges Wetter beim Warten vor der Halle (Halle ist übertrieben, das Freizeitzentrum West fasst ca. 150 Leute, und soviele waren an dem Abend auch da), und vor allem gut aufgelegte Musiker, die den Anwesenden ein tolles Erlebnis boten.

Leider hat mein Handy auch dieses Mal keine venünftigen Videos hinbekommen (brauche wohl doch ein neues), deshalb hier ein offizielles Video zu der ‚Love Is a Fridge‘- Tour:

Man spürte sofort, daß Charlotte Brandi und Matze Pröllochs mit Leib und Seele Musiker sind, jeder Titel des neuen Albums (es ist ihr zweites) ist einzigartig und doch passt alles irgendwie zusammen. Die Texte sind oft sehr persönlich und tiefgehend, die Kombination von E-Gitarre, Synthesizer und Schlagzeug wiederum war total mitreißend, was einige Besucher dann doch zum mittanzen animierte.

Allein durch den doch recht kleinen Saal war das Konzert irgendwie etwas besonderes, man fühlt sich nicht so sehr als Zuschauer und -hörer, sondern ist eher ein Teil des Ganzen, was Charlotte auch dazu brachte, ein wenig von ihrer Jugend in Dortmund zu erzählen. So spielte sie bereits mit 16 Jahren im alten FZW, welches leider einem Wohnblock weichen musste. Das erinnerte mich daran, daß ich vor sicher mehr als 10 Jahren in diesem frühreren FWZ ein Konzert der schweizer Gruppe ‚Lunik‘ besucht hatte, die heute leider auch nicht mehr existiert.

Ich kann nur immer wieder sagen: nicht nur die Stöpsel in die Ohren stecken, sondern mal wieder Auge in Auge mit der Band und mit eigenen Ohren die Musik genießen! Ich wünsche Euch viel Spaß dabei und genießt es mal wieder!

❤ Kathy

Meine Musik – Chvrches (E-Werk, Köln)

Wenn ich meinen Rubriktitel so anschaue, kommt er mir ein kleines Bißchen großspurig vor, als ob ich selbst hier ‚meine Musik‘ vorstellte. Zwar habe ich selbst auch mal ein wenig Musik gemacht, aber davon gibt es zum Glück keine Aufnahmen. Da nun wohl jeder ahnt, was mit dem Titel gemeint ist, und ich vielleicht noch weitere Rubriken á la ‚Meine…“ einführen werde, lasse ich’s einfach mal so.

Heute soll es um das Konzert von Chvrches (gesprochen Churches) vom vorigen Montag im E-Werk in Köln gehen, davon erst einmal den Titel ‚Make them Gold‚ von der aktuellen CD ‚Every Open Eye‚:

Das letzte Mal war ich vor ca. 9 Jahren im E-Werk, damals für Rihanna und ihrer ‚Good Girl Gone Bad‘-Tour. Viel verändert hat sich nicht seit dem, der Eingangsbereich schien mir etwas verändert, aber von außen war alles noch so, wie ich es in Erinnerung hatte (ist ja auch denkmalgeschützt). Was ich auch noch im Kopf hatte: obwohl wir gut 2 Stunden vorher vor Ort waren, mussten wir uns am Ende der bis dahin gut 200 Meter langen Schlange einreihen. Gut, es ging um Rihanna, die war ja schon recht bekannt zu der Zeit, aber dieses Mal wollten wir nicht wieder so weit hinten stehen.
Lange Rede, kurzer Sinn, als wir um vier am E-Werk ankamen (Einlass 19Uhr), standen ganze 9 Leute dort vor der Tür! Also sind wir noch ein wenig losgegangen, und haben in einem superschönen türkischen Restaurant in der Nähe noch etwas gegessen. Nach einem kleinen Spaziergang durch Mülheim haben wir uns dann um sechs zu den inzwischen ca. 30 Leuten gesellt, kamen dann nach einer weiteren Stunde Wartezeit endlich hinein und sicherten uns ein Plätzchen ganz vorn an der Bühne.

Die Vorgruppe ‚Shura‘ kannte ich nicht und sie war auch nicht soo toll, hat aber mit basslastigen Songs schonmal die Ohren ‚vorgewärmt‘.
Kurz nach neun ging’s dann los mit Chvrches. Lauren, Ian und Martin (der auch zwei Songs sang) waren sichtlich gut drauf und Lauren auch gut bei Stimme. Nicht jeder kann live das abliefern, was vorher auf CD ausgeliefert wurde. Im Hintergrund standen 3 große Lichtwände, auf denen eine begleitende Lightshow ablief, für eine so junge Band schon recht bemerkenswert.

Da ich schon immer u.a. auf Elektro-/Synthpop stand (Yazoo, Soft Cell, OMD, New Order,…), hat mich der Sound gleich wieder in diese Zeit versetzt, wenn er auch irgendwie neuer und moderner ist. Ich hatte mir vorher auch noch ihr erstes Album ‚The Bones of What You Believe‚ gekauft und kannte dadurch praktisch alle Titel, die sie spielten. Irgendwie steigert das die Intensität des Ganzen, man kann ganz anders in den Sound ‚eintauchen‘, finde ich. Alles in Allem war es ein superschöner Abend mit echt toller Musik und guter Stimmung, was will man mehr?

Was steht auf Eurer nächsten Konzertkarte? Ich wünsche Euch dafür viel Spaß und ein ganz tolles Erlebnis!

❤ Kathy

Meine Musik – Eefje de Visser (Tivoli Vredenburg, Utrecht)

Hiermit oute ich mich dann wohl doch als Indie-Fan, denn wer von Euch hat schon einen Song von Eefje de Visser gehört? OK, dann bist Du die Ausnahme, die die Regel bestätigt.
Eins sei vorausgeschickt: Eefje de Visser singt in ihrer Muttersprache Niederländisch. Das wird wohl auch der Grund sein, weshalb sie nach nun gut 15 Jahren auf der Bühne außerhalb NL und Belgien praktisch unbekannt ist. Und zwar der einzige, denn ihre Musik braucht den Vergleich mit der englisch singenden ‚Konkurrenz‘ nicht zu scheuen. Dazu hier erstmal eine andere Aufnahme aus dem Tivoli Vredenburg:

Der Titel stammt von ihrem dritten und neusten Album ‚Nachtlicht‘, lustigerweise ist dieser Begriff auf deutsch absolut identisch. Vielleicht ein Hoffnungsschimmer, daß sie bald ihr erstes richtiges Konzert (sie hat Anfang März einen Solo-Auftritt in Emden gegeben) in Deutschland gibt.

Aber nun zum Konzert am Samstag Abend in Utrecht (was mir übrigens im Moment wie eine einzige große Baustelle vorkommt). Wir standen wie meistens ziemlich weit vorn an der Bühne, unter welcher anscheinend die Bassboxen installiert waren, denn es hat mir dermaßen im Bauch gekitzelt, daß ich an gute alte Disko-Zeiten erinnert wurde (na so lange ist’s auch nicht her…;0)
Selbst wenn ich von den Texten praktisch nichts verstand, hat mich ihr Gesang total fasziniert (vielleicht auch gerade deswegen). Leider war der Saal so proppenvoll, daß man nicht wirklich viel Bewegungsfreiheit hatte, die Musik von Eefje animiert einen einfach zum Tanzen. Mit ein wenig Zurückhaltung gings dann doch irgendwie und hat einfach Mega Spaß gemacht! Nach zwei Zugaben war es dann leider zu Ende, aber auf der Rückfahrt nach Deutschland haben wir ihre CD glatt viermal hintereinander gehört…

Ich wünsch‘ Euch genau so viel Spaß auf Eurem nächsten Konzert!

❤ Kathy

Nachtrag:
Wer Eefje de Visser u. Band gerne noch in 2016 live erleben möchte, sie spielen am 3.Dezember im Koninklijk Theater Carré in Amsterdam. Verbunden mit einem Bummel durch das weihnachtliche Amsterdam ganz sicher ein tolles Erlebnis!